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Ökonomie der Karpfenteichwirtschaft

Schriftenreihe Heft 1, 10. Jahrgang 2005

Schriftenreihe 2005 Heft 1, 10. Jahrgang - Ökonomie der Karpfenteichwirtschaft

Herausgeber
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Artikeldetails
Ausgabe: 1. Auflage
Redaktionsschluss: 30.09.2004
Seitenanzahl: 83 Seiten
Publikationsart: Schriftenreihe
Format: A4
Sprache: deutsch
Autoren
Winkel, S.

Dieser Artikel ist nur elektronisch als PDF verfügbar. Es sind keine Druckexemplare vorhanden.

Beschreibung

An der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurden die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Karpfenteichwirtschaft im Freistaat Sachsen untersucht.
Explizit wird über die Lage der Teichwirtschaft in den neuen Mitgliedsländern informiert. Die Informationen sollen helfen, die weiteren Entwicklungen einzuschätzen und zu bewerten. Weiterhin werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und somit die Konkurrenzfähigkeit sächsischer Teichwirtschaften im europäischen Wettbewerb zu erhöhen.Die Karpfenteichwirtschaft hat in Sachsen eine lange Tradition und ist aus der Landschaft, insbesondere der Oberlausitz, nicht mehr wegzudenken. In einem sonst gewässerarmen Land, wie es Sachsen ist, erfüllen die Teiche wichtige Funktionen für Mensch und Natur. Die Teiche in Sachsen bestehen zum Teil schon seit dem 12. Jahrhundert. Sie haben sich seitdem sehr stark in die Landschaft eingepasst. In einigen Fällen ist nur noch vom Fachmann erkennbar, dass es sich bei ihnen um einstmals künstlich angelegte Gewässer handelt. Die Teiche in Sachsen wurden gebaut, um in ihnen Fische zu züchten und heranzuziehen. Deshalb wurden sie auch in ihrer Morphologie den Lebensraumansprüchen der wichtigsten Wirtschaftsfischart, dem Karpfen, angepasst. Dies geschah bereits im Mittelalter. Seitdem hat der Karpfen nichts von seiner Bedeutung für die Bevölkerung in der Region eingebüßt.