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Roggeneinsatz in der Schweinemast

Schriftenreihe, Heft 5/2006

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Schriftenreihe 2006 Heft 5 - Roggeneinsatz in der Schweinemast

Schriftenreihe 2006 Heft 5 - Roggeneinsatz in der Schweinemast
Herausgeber
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Artikeldetails
Ausgabe: 1. Auflage
Redaktionsschluss: 30.12.2005
Seitenanzahl: 23 Seiten
Publikationsart: Schriftenreihe
Format: A4
Sprache: deutsch
Autoren
Alert, H.; Fröhlich, B.

Dieser Artikel ist nur elektronisch als PDF verfügbar. Es sind keine Druckexemplare vorhanden.

Beschreibung

In einem Gruppenfütterungsversuch mit Ferkeln Pi x (DE x DL) wurden bereits ab 12 kg Lebendmasse 15 Prozent Roggen im Ferkelaufzuchtfutter erfolgreich eingesetzt. In drei Schweinemastversuchen (Abruffütterung) wurde pelletiertes Futter mit 45 bzw. 70 Prozent Roggen verfüttert, ohne dass Mast- und Schlachtleistung nachteilig beeinflusst wurden.
Durch Roggeneinsatz in der Schweinemast (45 bis 70 Prozent Mischungsanteil) steigt im Rückenspeck der Anteil der einfach ungesättigten Fettsäure 18:1n9c um 1 bis 2 Prozent, wodurch die
Speckqualität nicht nachteilig beeinflusst wird. Zusätzliche Gaben eines NSP-spaltenden Enzyms (200 g ZY 68/t) zum roggenhaltigen Futter bewirkten gegenüber der Variante mit Roggen ohne
Enzym eine Verbesserung des Futteraufwandes um etwa 0,1 (Versuch 2) und eine tendenzielle Erhöhung des Magerfleischanteils um etwa 1 Prozent (Versuch 3).