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Vogelschutz und Landwirtschaft

Leitfaden für die landwirtschaftliche Nutzung in Europäischen Vogelschutzgebieten in Sachsen

Vogelschutz und Landwirtschaft - Leitfaden für die landwirtschaftliche Nutzung in Europäischen Vogelschutzgebieten in Sachsen Bild

Herausgeber
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Artikeldetails
Ausgabe: 1. Auflage
Redaktionsschluss: 01.10.2007
Seitenanzahl: 212 Seiten
Publikationsart: Broschüre
Format: A4
Sprache: deutsch

Dieser Artikel ist nur elektronisch als PDF verfügbar. Es sind keine Druckexemplare vorhanden.

Beschreibung

In Sachsen kommen 42 Vogelarten vor, die nach Anhang I der EG-Vogelschutzrichtlinie einem besonderen Schutz unterliegen. Für sie und weitere regelmäßig auftretende Zugvogelarten wurden 2006 insgesamt 77 Europäische Vogelschutzgebiete (Special Protection Areas – SPA) an die EU-Kommission gemeldet. Als Bestandteil des europaweiten ökologischen Netzes NATURA 2000 sichern sie Lebensräume dieser ausgewählten Vogelarten.
Zu diesen gehören nicht zuletzt Vogelarten, die auf landwirtschaftlichen Flächen brüten oder dort ihre Nahrung suchen. Insgesamt befinden sich ca. 40 % der Flächen der Vogelschutzgebiete in Agrarräumen. Dieser große Anteil zeigt, dass landwirtschaftliche Flächen als Vogellebensräume eine hohe Bedeutung aufweisen.
Der vorliegende Leitfaden bietet eine wesentliche Grundlage, um den Erhalt der Vogelarten des Agrarraumes mit einer rentablen Nutzung der Flächen in Einklang zu bringen. Er soll vor allem die im Agrarraum vorkommenden Vogelarten, deren Ansprüche an ihren Lebensraum und mögliche Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen vorstellen.
Damit richtet sich die Veröffentlichung nicht nur an die Fachleute in den Naturschutz- und Landwirtschaftsbehörden, sondern vor allem auch an die Landbewirtschafter.
Der Leitfaden wird als Ringordner herausgegeben. Es ist eine jährliche Aktualisierung vorgesehen, um Hinweise aus der Praxis, aktuelle Trends in der Landwirtschaft sowie neue Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen landwirtschaftlicher Nutzung und der Bestandsentwicklung von Vogelarten berücksichtigen zu können.