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Untersuchung von Gasleckagen bei Biogasanlagen

Untersuchung von Gasleckagen bei Biogasanlagen Bild

Herausgeber
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Artikeldetails
Ausgabe: 1. Auflage
Redaktionsschluss: 01.12.2011
Seitenanzahl: 113 Seiten
Publikationsart: Broschüre
Format: A4
Sprache: deutsch
Autoren
Schreier, W.

Dieser Artikel ist nur elektronisch als PDF verfügbar. Es sind keine Druckexemplare vorhanden.

Beschreibung

2010 fanden durch verschiedene Ingenieurbüros, Institute, dem TÜV Untersuchungen mit Kameras zur Gasferndetektion mit Hilfe der Infrarotspektroskopie statt. In Ergebnis wurde dabei festgestellt, dass Gaslecks nicht nur bei Altanlagen, sondern auch bei neueren Biogasanlagen auftreten. Biogasanlagen werden mit den Jahren undicht. Ursachen sind ständige Temperatur- und Wetterwechsel, Korrosion durch Schwefelwasserstoff und Vibrationen. Insgesamt wurden bei den bisher eher anlassbezogenen Prüfungen (Verdacht auf Gasleckagen) festgestellt, dass bei mehr als 90 Prozent der untersuchten Anlagen Leckagen vorhanden waren. Die festgestellten Leckagen führen neben einem erhöhten Risiko hinsichtlich Anlagensicherheit auch zu wirtschaftlichen Verlusten für die Biogasanlagenbetreiber sowie zu Treibhausgasemissionen. Ziel des Projektes war es deshalb, an typischen sächsischen Biogasanlagen mittels Gasferndetektion auf Basis der Infrarotspektroskopie zu prüfen, ob und in welchem Umfang Gasleckagen auftreten.