Bericht zum Auftreten von Kreuzkräutern in Sachsen
Schriftenreihe, Heft 5/2026
- Herausgeber
- Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
- Artikeldetails
-
Ausgabe: 1. Auflage
Redaktionsschluss: 31.10.2025
Seitenanzahl: 51 Seiten
Pub Type: Broschüre
Format: A4
Sprache: deutsch
Barrierefrei: ja - Autoren
- Dr. Ewa Meinlschmidt, Maria Vorholz
Dieser Artikel ist nur elektronisch als PDF verfügbar. Es sind keine Druckexemplare vorhanden.
Beschreibung
Die Veröffentlichung richtet sich an Landwirte, Fachberater und die breite Öffentlichkeit. Er entstand in Zusammenarbeit von Referat 73 Pflanzenschutz, der FBZ/ISS und des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Landwirtschaft des LfULG.
Die Ergebnisse des Monitorings und der Umfrage zum Auftreten giftiger Kreuzkräuter zeigen, dass im Süden Sachsens das Jakobskreuzkraut und im Norden sowie Osten das Frühlingskreuzkraut dominieren. Besonders betroffen sind Brachen, Blühflächen, extensives Grünland und lückige Bestände von Ackerfutter. Mechanische Verfahren zur Regulierung von Frühlingskreuzkraut wie Mulchen und Mähen wirkten unzureichend. In Grünland und Futterflächen war chemische Bekämpfung effektiv. Eine gute fachliche Praxis mit einer auf die Kultur abgestimmten Düngung ist entscheidend zur Erhaltung gesunder konkurrenzstarker Bestände. Mit einer Nachsaat werden Bestandslücken geschlossen und die Etablierung von Kreuzkräutern kann vermieden werden.